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Lachen ist der schnellste Weg, um seine Lebenskraft zu spüren

Wenn wir herzlich lachen, fällt alle Spannung von uns ab. Wir gewinnen Zuversicht und Leichtigkeit.
Kinder lachen ca. 400 Mal am Tag – ein Erwachsener durchschnittlich nur noch 15 – 20 Mal.

Neben jeder Menge positiver Stimulanz auf unser Immunsystem ist das Lachen auch ein „Schmiermittel“ für die zwischenmenschliche Kommunikation. Gemeinsames Lachen verbindet, ein freundliches Lächeln kann schnell zum Eisbrecher werden. Und ganz nebenbei schenkt uns das Lachen einen kleinen Ganz-Körper-Workout: 100 Muskeln sind beim Lachen beteiligt!

Lachen als heilsame Reaktion auf Schmerz

Was zunächst mal paradox klingt, kann relativ schnell erklärt werden: Es sind nicht die Situationen, die uns leiden lassen, sondern unsere eigenen, meist unheilsamen Reaktionen darauf.

Dass im Leben nicht alles rund läuft, ist klar. Es passieren nun mal einfach Dinge, die schmerzhaft sind – mal mehr und mal weniger. Zu wissen, dass vieles passiert, einfach weil es zum Leben dazu gehört und ohne dass irgendwer die Schuld daran trägt, ist bereits ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Denn oft plagen wir uns mit der Schuldfrage als Reaktion auf den Schmerz, obwohl es darauf keine Antwort gibt. Es passiert, weil es passiert, basta!
Doch nicht nur das: Unsere meist automatisierten Reaktionen auf schmerzhafte Erfahrungen verstärken oft den Schmerz und lassen echtes Leid entstehen. Wenn wir in der Lage sind, diese unheilsamen Reaktionsmuster wertfrei wahrzunehmen, sind wir schon ein gutes Stück weiter.
Schaffen wir es zudem, auf die Stopp-Taste zu drücken und uns bewusst für ein Verhalten zu entscheiden, welches uns jetzt in genau dieser schmerzhaften Situation gut tut, können wir danach die Situation aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Dann haben wir genügend Energie, um mit der Situation fertig zu werden.
Eine Reaktion, die uns immer gut tut und die in vielen Situationen anwendbar ist, ist das Lachen. Wenn wir lachen, dann schaltet unser Verstand kurzfristig ab, was wie ein Neustart wirkt. Alle Anspannungen werden gelöst und wir können mit klarem Geist aus entspannter Haltung eine gute Verhaltensentscheidung treffen.


Doch was tun, wenn uns gerade nicht zum Lachen zumute ist? Wenn uns die Situation zu schmerzhaft erscheint? Dann hilft Lachyoga!

Dr. Matan Kataria, indischer Allgemeinmediziner, hat für solche Fälle in den 1990er Jahren eine Lösung entwickelt: Lachyoga.
Er wurde inspiriert durch den US-amerikanischen Psychiater William F. Fry (1924 – 2014), Begründer der Gelotologie (Lachforschung), der bahnbrechende Forschungsergebnisse zur Wirkung des Lachens auf unsere körperliche und geistige Gesundheit hervorbrachte. Derart motiviert „erfand“ Dr. Kataria das „Lachen ohne Grund“. Da der Körper nicht unterscheiden kann, ob es sich um ein echtes oder ein rein mechanisches Lachen handelt, wird im Lachyoga das Lachen über den mechanischen Weg initiiert.

Im Lachyoga gibt es viele Übungen, mit denen man in der Gruppe schnell von einem absichtlich erzeugten Lachen in ein echtes, herzliches Lachen kommt. Je öfter wir lachen bzw. das Lachen üben, desto leichter fällt es uns, auch in solchen Situationen zu lachen, die erst mal nicht zum Lachen sind. Es geht nicht darum, etwas wegzulachen oder vor etwas zu fliehen. Es geht einzig und allein darum, die positiven Effekte des Lachens für sich selbst zu nutzen, um dann gestärkt der Realität ins Auge zu blicken.

Lesen Sie hier, warum Lachen glücklich macht.

Über mich

Unternehmerin, Coach & Trainerin, Autorin
Meine Basis ist eine Kombination aus der Achtsamkeits- und Mediationspraxis mit Ansätzen aus der Positiven Psychologie.
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